Volunteers Namibia 02-15

Hallo Welt,

Dorina und Svenja, die frisch gebackenen Volontäre für Hand in Hand for Africa melden sich zum ersten Mal aus ihrem Einsatz in Namibia.

Am 23.02.2015 verließen wir den Frankfurter Flughafen mit gemischten Gefühlen und vor allem einer großen Ladung Ungewissheit in Richtung Namibia, Bushmenland. Unsere neuen Chefs und mittlerweile lieb gewonnenen Freunde Alan Corrigan und Dr. Harald Grams führten uns zunächst in die verschiedenen Projekte von Hand in Hand for Africa ein. Nachdem wir das Daycare Centre und die Suppenküche in Okahandja Park (Windhoek) besucht hatten war uns bereits klar: Schüchternheit und die berühmt, berüchtigte deutsche Reserviertheit sowie höfliche Zurückhaltung haben hier keinen Platz. Die Kinder, die eigentlich nur vor Ort waren um ihr Mittagessen abzuholen begrüßten uns mit einem Ständchen und wurden nicht müde ihre Freude über unsere Anwesenheit auszudrücken. Und es sollte nicht das letzte Mal sein, dass wir besungen wurden.

Nach acht Stunden Fahrt, von denen zwei über eine ungeteerte Schotterpiste führten, die jeden Porsche oder BMW Sportwagen in seine Einzelteile zerlegt hätte, erreichten wir Mangetti Dune, unseren primären Einsatzort und unser neues Zuhause für das nächste halbe Jahr. Neben einer weiteren Suppenküche hat Hand in Hand for Africa hier eine öffentliche Schule renoviert und will diese auch weiterhin durch unsere tatkräftige Mitarbeit unterstützen. Zudem gilt unsere Aufmerksamkeit einer weiteren Schule im eine Stunde entfernten Kano Vlei.

Unsere erste Zeit in Mangetti verbrachten wir vorrangig mit dem Kennenlernen und Verstehen unseres neuen Umfeldes. Zu der Schule mitten im Busch Namibias gehört ein Hostel, das rund 200 Schüler beherbergt, für welche es unmöglich ist täglich hundert Kilometer zum Unterricht zu laufen. Ein Nachmittagsprogramm für die Bewohner unterschiedlichen Alters, die außer eines Wochenendes im Monat permanent dort leben, fehlt bisher weitgehend. Unter anderem soll dies unser erstes Projekt werden. Deshalb verbrachten wir unsere vierte Woche in Grootfontein, der nächsten größeren Stadt. Die Primaryschool hier genießt großes Ansehen und soll uns neue Anhaltspunkte für ein mögliches außerschulisches Mittagsprogramm geben. Vollgepackt mit neuen Ideen geht es in den nächsten Tagen wieder zurück nach Hause um damit durchzustarten und die Menschen vor Ort so gut zu unterstützen wie es uns möglich ist.


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